06-06-2009Das Schöne an Gemeindefesten ist, das man Bekanntschaften festigen kann und eine Menge Tratsch erfährt: Es gibt tatsächlich verrückte Nachbarn. Schräg hinter uns wohnt ein Mann, der seit mehreren Jahren seinen Garten gestaltet, zerstört und wieder gestaltet, um ihn dann wieder umzugestalten. Heute hörte ich, dass er, nachdem er eine Mauer gezogen hat, den Grabstein seiner Mutter einsetzen will.
Wir mussten heute ein Machtwort über unsere Tochter sprechen. Sie wusste nicht, ob sie ausgehen wollte oder nicht. In letzter Minute ihres selbstgestellten Ultimatums verhandelte sie noch mit einem Freund am Telefon ob oder ob nicht. Wir entschieden für sie, dass wir anstatt ihrer ausgehen, damit sie auf ihren Bruder aufpasst. Nach zwei Bier entschlossen wir uns nach einem Babysitter umzusehen.