22-02-2009Geschichtsstunde während des Karnevalumzugs: Und man lernt doch immer noch etwas dazu. Die Moderatoren des Frankfurter Fastnachtsumzuges erklärten warum die Bewohner des Gallusviertels Kameruner hießen: Nach dem ersten Weltkrieg waren die Grenzübergänge an der Mainzer Landstraße von französischen Besatzungssoldaten - marrokanischen Söldnern - besetzt gewesen. Zu den "Kamerunern" gehen, sei das geflügelte Wort gewesen, wenn man aus dem Gallusviertel zu diesen Übergängen unterwegs gewesen sei.
Eine andere Theorie verweist auf den Ruf, der sich aus zahlreichen Schornsteinen nach der Industrialisierung auf den Stadtteil legte. "Schwarz wie Kamerun" sei der dann gewesen.
Klaa Paris heißt so, weil man in Heddernheim ausgelassener feierte, als in den anderen Stadtteilen, eben so wie in Paris (meinte man).