14-02-2009Noch mehr Dreiecksberechnungen. Madame war nicht geneigt zu lernen, bis ich ihr androhte, dass ich ihr ihren Laptop weg nehmen würde, sollte sie mir nicht gehorchen. Nach einer halben Stunde zornigen Schweigens, rauften wir uns zusammen. Sie war schnell. Viel schneller als ich gestern. Ich musste meine neu aufkeimenden Zorn unterdrücken.
Valentinstag: Schenken wir uns etwas oder nicht? Ich war mir unsicher, also suchte ich nach einem Kompromiss und fand ihn in Form von belgischen Pralinen. Nichts aufwändiges, nur eine kleine Aufmersamkeit, die mit den empörten Worten: "Ich dachte wir schenken uns nichts" von meinem Mann belohnt wurden. Nun weiss ich es: wir wollten uns nichts schenken. Mir ist bewusst, dass dies eine reine Verkaufsaktion ist, aber diese Tage erinnern mich daran, dass ich viel zu selten über meinen Liebsten nachdenke.
Mein Schwiegervater wünscht ein Gespräch mit seinen Söhnen und Schwiegertöchtern. Grund dafür seien die zwei Häuser, die er vererben würde.
Warum soll ich dabei sein? Das ein Haus ist von der Fläche her zu klein, steht aber am richtigen Ort, das andere steht am falschen Ort, ist aber so, wie ich es mir als Kind erträumt habe. Mein Mann plant schon die Umgestaltung des Hauses am (für mich) Ende der Welt. Einerseits gönne ich ihm die Erfüllung seines großen Wunsches, andererseits weiss ich nicht, ob ich das mit mache.